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Bericht vom Lünecup Team WT

08.10.2017

Team WT Am Freitag haben wir uns auf den Weg nach Luhmühlen gemacht. Eigentlich wollten wir am Samstag schon mal schauen was die Retriever so machen. Auf Grund des anhaltenden Regens haben wir uns dann jedoch für eine Fahrt nach Hamburg entscheiden.

Am Sonntag ging es dann für uns los. Bei, zum Glück strahlendem Sonnenschein, trafen wir uns an der Reitanlage. Nach der obligatorischen Anmeldung so wie der offiziellen Begrüßung und der Vorstellung der Richter ging es auch gleich los in's Gelände. Unser Team bestand aus Skeet (Red Raisins Bayard Skeet) einem Nova Scotia Duck Tolling Retriever und seinem Hundeführer Malte sowie aus Houdini (Sporty Springers Houdinis Lightning) meinem English Springer Spaniel und mir. Für unsere ersten beiden Aufgaben ging es auf eine relativ hohe Wiese.

 

Als erstes gab es ein beschossenenes Blind für unseren Teampartner Skeet was noch nicht gearbeitet wurde. Wir machten dann alle gemeinsam kehrt und es folgte einen kurzer Walk Up. Nach einigen Metern blieben wir stehen und Houdini sollte in die kleine Suche, in die hohe Wiese direkt neben uns, geschickt werden. Das tat er auch mit Begeisterung, hatte nahezu sofort Wind bekommen und war dementsprechend schnell mit dem Dummy wieder da. Anschließend machten wir wieder auf der Stelle kehrt. Nun folgte in der Wiese, links vor uns, ein beschossenes Mark welches von Skeet gleich geholt werden durfte. Als nächstes folgte, im rechen Winkel nach links, ein beschossenes Mark für Houdini. Ebenfalls auf der Wiese und hinter dem vorherigen Suchgebiet der kleinen Suche. Auch diese Mark durfte nach der Freigabe sofort gearbeitet werden. Da Houdini den Dummy definitiv nicht markieren konnte schickte ich ihn, wie auf ein Blind, mit "voran" was er auch prompt annahm. Allerdings wollte er sehr früh abdrehen und das Suchgebiet von eben noch mal kontrollieren, also habe ich ihn gestoppt und mit "back" weiter geschickt. Das hat er super angenommen und hat sich dann ganz brav zum Dummy gearbeitet. Zu guter Letzt durfte Skeet das beschossene Blind vom Anfang holen.

 

Für unsere 3 Aufgabe ging es zum nächsten Richter ein Stück den Hauptweg entlang. Hier wurde mit jeweils 2 Teams, also 4 Hunden und ihren Hundeführern, gemeinsam gearbeitet. Die Teams wurden auf einem Waldweg in einer Linie aufgestellt. Wobei die Spaniel jeweils rechts und links außen standen. Begonnen wurde mit ein paar Metern gemeinsamem Walk Up. Nun hielt die Linie an und die Spaniel sollten jeweils den Wald absuchen. Einer rechts und einer links. Die Retriever blieben stehen während die Hundeführer der Spaniel den Weg entlang gingen und ihre Hunde beim Suchen begleiteten. Houdini wuselte mit Begeisterung durch den Wald und hat die 2 geforderten Dummys schnell gefunden. Nachdem die beiden Spaniel je 2 Dummys gefunden hatten ging es für sie wieder zurück zu den wartenden Retrievern. Jetzt wurden für die Retriever, am Ende des Weges, 2 Markierungen geworfen die nacheinander geholt werden sollten. Zuerst der linke Hund dann der rechte.

 

Nun hieß es für uns und allen anderen Mittagspause. Bei Wiener, Kartoffelsalat, Kaffee und Kuchen haben wir uns gemütlich in die Sonne gesetzt. Nach der gemütlichen Mittagsrunde und einigen schönen Gesprächen ging es für uns dann frisch gestärkt in die nächste Aufgabe.

 

Für unsere 4te Aufgabe standen wir an einer Heidefläche, im Hintergrund ein kleiner Hügel, auf dem nur ein paar einzelne kleine Kiefern wuchsen. Als erstes wurde ein Blind bei den Kiefern beschossen. Im Anschluss gab es eine beschossene Markierungen die direkt hinter der Heidefläche landete. Zuerst durfte Houdini die Markierung holen und im Anschluss Skeet das Blind. Hier hat Houdini perfekt markiert und super gearbeitet was dann sogar mit 20 Punkten belohnt wurde. Nun folgte sofort Aufgabe 5. Wir bleiben an der Heidefläche von Aufgabe 4. Diesmal vielen 3 Markierungen. Eine etwas weiter hinten ins rechte offene Gelände kurz vor die kleinen Kiefern und 2 weitere, vorne und leicht nach links versetzt in die Heide. Zuerst sollte Houdini 2 Markierungen holen. Wobei er idealerweise die beiden Markierungen aus der Heide holen sollte und danach Skeet die etwas weiter hinten. Houdini beschloss allerdings das die hintere Markierungen viel leichter zu finden ist und wollte viel lieber die Arbeiten. Davon konnte ich ihn mittels Pfeife 2x abhalten aber als er dann zum 3ten mal in die Richtung arbeitete, ließ ich ihn gewähren. Nachdem Houdini dann auch den 2ten Dummy gefunden hatte blieb für Skeet nur noch eine Markierungen in der Heide übrig. Insgesamt waren Malte und ich super zufrieden mit unserem Team, die Hunde haben super harmoniert und wir hatten einen wirklich schönen Tag.

 

Als dann bei der Siegerehrung verkündet wurde das wir das beste gemischte Team des Tages waren, waren wir sozusagen völlig platt da wir damit überhaupt nicht gerechnet hatten. Nun möchte ich mich ganz herzlich bei den Organisatoren, den Richtern, Helfern und all denen, die dafür gesorgt haben das es ein so toller Tag wurde, bedanken.

Wir hatten einen wirklich schönen Tag und freuen uns schon sehr auf den Lünecup 2018!

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Bericht vom Lünecup Team WT