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Bericht vom Lünecup Working Test „Anfänger“, am 7. Oktober 2018

07.10.2018

Es war Sonntag bereits Tag 3 des Lünecups.

Als wir gegen acht Uhr eintrafen, war alles vorbereitet und die Anmeldung lief bereits.

In der Anfängerklasse waren 40 Starter gemeldet, davon sind vier nicht angetreten.

Nach der aufmunternden Begrüßung und Vorstellung des Richterteams sortierten wir uns in vier Gruppen und zogen ins Gelände.

Bei dem schönen Wetter brauchten wir nicht das gesamte Schlechtwetterequipment mitschleppen. Es stellte sich doch später heraus, dass ein sehr frischer Wind um die Ecken kam.

 

Mit der Startnummer 19 begannen Cinna und ich in Gruppe 2, bei Eva Berg mit Aufgabe 2.

Eine Markierung, die geholt werden durfte, anschließendes Fußgehen und eine weitere Markierung fiel und wurde gearbeitet. Cinna war nicht so sehr an der Fußarbeit interessiert, doch Eva erklärte uns kurz, dass sie aber auch die bewerten würde. Ist doch klar!

Aufgabe 3 war nicht weit entfernt und es gab bereits dort eine Diskussion, die die Bewertung betraf. Auch hier war unsere Lieblingsdisziplin Fußgehen ein Teil der Aufgabe. Es wurden zwei Blinds im eher überschaubaren  Suchengebiet beschossen, danach flog im hohen Bogen ein „Vogel“ aus dem Waldstück auf die Wiese und wurde „erschossen“. Der „Vogel“ blieb tot liegen, wir gingen ein Stück und Cinna apportierte beide Dummys aus dem Suchengebiet.

Ich fand unsere Arbeit ziemlich gut und Michael Walther fragte, wie viel Punkte wir denn dafür haben möchten. Sich Punkte wünschen zu können, war doch mal eine super Idee!

Die Aufgaben 4 und 5 waren kombiniert und fanden in anspruchsvollerem Gelände statt. Eine Markierung wurde geworfen und landete nicht sichtig hinter unterschiedlichem Buschwerk. In einem Winkel von mehr als 90 Grad wurde der Hund zuerst in die Suche geschickt, dann auf die Markierung und noch einmal in die Suche. Ich hatte vorher gehört, dass zwei Markierungen fallen sollten und hätte gern noch weiter gearbeitet. Heike Bülhof schmunzelte und meinte, ich solle mir nicht so viel erzählen lassen. Also besser aufpassen und zuhören, was der/die Richter sagen. Merk ich mir!

Inzwischen hatten wir 4 Aufgaben recht gut hingekriegt, es fehlte nur die letzte, für uns die Nummer 1. Als wir eher entspannt über die Wiese schlenderten, wurden wir von weit hinten heran gewunken. Bei genauerem Hinsehen war kein Starter mehr auszumachen. Alle warteten auf uns. Fix den Rucksack an die Seite gestellt, Hund bei Fuß und nach kurzer präziser Ansage von Fille Exelmann, fiel schon die Doppelmarkierung. Wir durften wählen, welche zuerst apportiert werden sollte. Da eine sichtig und eine nicht sichtig fiel, versuchte ich ganz schnell, möglichst schlau zu entscheiden. Geschafft!

Allerdings fehlen uns bei den Entscheidungen - wann korrigiere ich und wie am besten – noch einige Erfahrungen. Wir sind halt Anfänger.

 

Damit war der WT  für uns erledigt. Ohne „0“ nach Hause fahren zu können, war richtig gut…..bis  plötzlich die Nummern 19 und 7 aufgerufen wurden. „Holt mal eure Hunde!“ Cinna hatte sich am Zelt schlafen gelegt…

Um den 2. und 3. Platz sollte es ein Stechen geben. Cinna und ich mussten hinterm Zelt warten, während Silke Hoffmann mit Ida eine Markierung im Heidebewuchs arbeitete. Das Publikum applaudierte und wir durften kommen. Markierung fiel, Cinna schaute in die richtige Richtung, Freigabe und sie gab noch mal tüchtig Gas. Nach kurzer Orientierung kam sie mit dem Dummy zurück. Ich dachte, jetzt bitte nicht vor Aufregung eben noch Pipi auf dem Rückweg machen, denn das hatte uns auf dem letzten WT die „0“ eingebracht.

Sie kam schnurgerade an, gab brav das Apportel ab und hinter uns wurde applaudiert. (Das Publikum hatte ich völlig ausgeblendet….)

 

Das war eine wunderbare Erfahrung!

 

Maren Rickmann gewann mit Highwalk Katie, den ersten Platz mit 95 Punkten, Silke Hoffmann mit Ida vom Wachtberger Ländchen holte den 3. Platz mit 94 Punkten (nach Stechen) und wir schließlich den 2. Platz mit 94 Punkten (nach Stechen)!