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Der Lüne Cup 2019 aus Helfersicht

06.10.2019

Da der junge Hund, den ich selbst führe, noch keine Dummy Prüfung hat und nachdem ich schon im vergangenen Jahr einen halben Tag als Helfer beim Lüne Cup war, habe ich mich in diesem Jahr entschieden, mich für beide WT Tage des Lüne Cups als Helfer zu melden.

Ich durfte in diesem Jahr am Samstag bei den Prüfungen der F und der O als Stewart bei Eva Berg und am Sonntag bei den Prüfungen der A und der Spaniel/Retriever Teams als Stewart bei Rainer Scesny helfen. Die Zusammenarbeit mit beiden Richtern hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich konnte viel für das Training mit meinem eigenen Hund lernen.

Bei Workingtests als Helfer in den Aufgaben eingesetzt zu sein, empfinde ich jedes Mal als sehr bereichernd. Wo sonst bekommt man die Gelegenheit, so viele unterschiedliche Hunde und Hundeführer bei der Arbeit zu beobachten? Zudem durfte ich auch in diesem Jahr beim Lüne Cup, genauso wie bei anderen Workingtests, die Erfahrung machen, dass die Richter sehr offen ihre Eindrücke von der, von Hunden und Hundeführern, gezeigten Arbeit mit „ihren“ Helfern teilen.

So kann ein Tag als aufmerksamer Helfer sicher ebenso lehrreich sein, wie ein Seminartag mit dem eigenen Hund.

Insgesamt war der Ablauf beim Lüne Cup wieder bestens organisiert. Die Sonderleitung hatte nicht nur erneut durch die, für jede Aufgabe zur Verfügung stehenden Bollerwagen, den Transport von Dummies, Waffen, Munition und den sonstigen nötigen „Arbeitsmaterialien“ sichergestellt, sondern war auch stets darauf bedacht für das leibliche Wohl von Helfern und Richtern im Gelände zu sorgen. Ich fühlte mich als Helfer wieder sehr herzlich aufgenommen und konnte auch merken, wie dankbar Julia, Kathi und Malte jedem Helfer für seinen Einsatz waren.

In letzter Zeit scheint es leider immer schwieriger zu werden, die nötigen Helfer für die Durchführung von Workingtests zu bekommen. Wir alle möchten gerne auf Workingtests oder anderen Prüfungen mit unseren Hunden starten und sollten daher alle ein Interesse daran haben, dass diese Veranstaltungen durchführbar sind und bleiben. Außerdem wird man durchs Helfen nicht dümmer ;-).

Also fasst euch ein Herz, wenn man in einer Klasse startet, kann man in einer anderen helfen. Auf dass wir alle auch weiterhin so viele schöne Workingtests mit unseren Hunden erleben können, wie bisher.

Ich freue mich schon darauf im nächsten Jahr, hoffentlich als Starter und Helfer, beim Lüne Cup dabei zu sein!

Nele Fromme

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Der Lüne Cup 2019 aus Helfersicht